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Was ich weitergeben möchte

Für trans* Menschen und ihre Angehörigen

Trans* ist eine Normvariante der Natur. Es ist keine Krankheit und nichts, was sich therapieren lässt. Das Geschlecht entscheidet sich im Kopf. Wer das weiß, geht anders mit sich und anderen um.

Wenn du dich in meiner Geschichte wiederfindest: Es ist nie zu spät. Und es ist keine Schande, um Hilfe zu bitten. Ich war oft kurz davor aufzugeben und habe nie aufgegeben. Such dir Menschen, mit denen du reden kannst, eine Selbsthilfegruppe, eine Beratungsstelle oder jemanden, der zuhört. Die Telefonseelsorge ist kostenlos unter 0800 111 0 111 erreichbar.

Wenn du Angehörige bist: Akzeptanz hat bei mir den Unterschied gemacht. Mein Adoptivvater schrieb mir damals, das sei meine Sache, und sagte später, mein Weg sei der richtige.

Für Menschen, die Technik nutzen

Technik sollte den Menschen gehören, die sie nutzen, und nicht Konzernen. Das ist für mich eine Frage der Selbstbestimmung, nicht des Geschmacks. Wer seine Daten, Werkzeuge und Server nicht kontrolliert, hängt an den Entscheidungen anderer. Freie Software und eigene Infrastruktur geben diese Kontrolle zurück, Schritt für Schritt. Einen perfekten Einstieg gibt es nicht, nur den nächsten Schritt.

Wer anderen bei der digitalen Unabhängigkeit helfen will, sollte sie selbst leben. Deshalb betreibe ich meine Server selbst, hoste meinen Code selbst, nutze das Fediverse und gebe mein Wissen in Büchern, Blogartikeln, Vorträgen und Projekten weiter.

Für alle

Menschenwürde, Gleichberechtigung, Selbstbestimmung und der Widerstand gegen Diskriminierung sind keine abstrakten Begriffe. Wenn ein Mensch aufgrund dessen, was ich erzähle oder geschrieben habe, später respektvoller behandelt wird, dann hat sich die Arbeit gelohnt.

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