trans(*)parent
Untertitel: „Wie eine Normvariante der Natur ihren Weg findet: meine Autobiographie“. Das Buch erzählt meine Geschichte von den ersten Zweifeln über die Jahre der Verdrängung bis zur Transition und zu dem Leben, das ich heute führe.
Es beginnt mit meiner Geburt in Berlin und der Adoption, erzählt von der Kindheit in Wilhelmsdorf, von Mobbing und Leistungssport, vom Weggehen mit 18, von Sucht und Straße, vom Entzug und der Ausbildung, von Berlin, Linux, PHP und dem Linuxcounter. Danach geht es um das Coming-out im Oktober 2015, die Namensänderung, die Hormone und Operationen, die Gründung der Selbsthilfegruppe, den CSD in Konstanz, die Hochzeit mit Michelle am 12. Oktober 2018 und die Fernsehauftritte.
Die Erstausgabe erschien im Juli 2019. Die zweite Auflage von 2025 habe ich vollständig überarbeitet. Sie korrigiert Fehler der ersten, vor allem in den Kapiteln über Ulm, die Drogenzeit und die Suche nach meinen leiblichen Eltern, die ich anhand zwölf aufbewahrter Briefe neu geschrieben habe. Ein neues Kapitel beantwortet die Frage, was seit 2019 passiert ist: Trans Pride in Stuttgart, die Kandidatur in Konstanz, die Wiederbegegnung mit meiner leiblichen Mutter und die Rückadoption im Mai 2025.
Das Buch hat 39 Kapitel und rund 320 Seiten. Es ist schonungslos und gefühlvoll geschrieben und nennt Gewalt, Sucht, Prostitution und Suizidversuche beim Namen.
Themen
Adoption, Kindheit in Wilhelmsdorf, Trans*, Transition, Selbsthilfe, Aktivismus, Ehe für alle
Leseprobe
Eine Leseprobe ist noch nicht freigegeben.
ISBN: 978-3-8192-3131-5
Zur Entstehung
Meine Schwägerin regte 2017 an, meine Geschichte aufzuschreiben. Das Buch soll anderen trans* Menschen Mut machen und bei Außenstehenden Verständnis schaffen. Viele Namen im Buch sind geändert. Das Erscheinungsdatum 2025-07-02 bezieht sich auf die zweite Auflage.